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Tross Jahrestreffen 2017 in Garmanns

Es wird langsam zur schönen Tradition dass wir das Trosstreffen in Garmanns machen. Und gefühlsmäßig gibt es immer mehr zu Essen. Naja, wir sind ja auch mehr geworden. Also mussten es heuer 2 Gänse werden, die Ilse und ich in Rohr geschoben haben. Dazu gab es diesmal die guten Erdäpfelknödel von der Gerlinde, viel Rotkraut, und Erbsenpüree (weil das bei den Schwaben sein muss, oder so 😉 ).

Vorher zum aufwärmen ein ordentliches Rindssupperl, und rundherum zum Ausfüllen der Ecken viel Süßes. Michaela hat ein Himbeertiramisu beigesteuert, von Nina kam die witzige Lagertorte, Hanne hat einen Apfelkuchen mitgebracht, und mit Ilse kam Ihre Geburtstagstorte mit. Also verhungert ist uns niemand. 

Nur zum Bogenschießen war es etwas zu ungemütlich draußen….

Irischer Senf

Senf – ok, aber irisch? Klar wenn man auf die Zutaten schaut: 

  • Gelbe Senfkörner (scharf) 300 g
  • Braune Senfkörner (mild) 100g
  • Salz – ein kräftige Priese
  • Knoblauch – 4 mittlere Zehen
  • Essig – nur ein kleiner Schuss
  • Guter Honig – ca. 200 g +-
  • Guinness extra Stout – 3x 0,33l (Viererträger, eines für den Koch)

Der Senf den ich hier machen will soll ein sog. wholegrain sein – das heißt ich mahle die Körner nicht fein sondern stoße sie nur etwas im Mörser, so bleiben viele Körner ganz. Das ist bei uns zwar nicht so geläufig, auf den „knackigen“ Effekt bin ich aber seit England gierig. 

Von der Schärfe her kann man Senf leicht variieren: im Gegensatz zu Pfeffer oder Chili verliert Senf beim erhitzen die Schärfe. Daher kann man hier spielen: mischt man mehr gelben Senf erst am Ende dazu wird es schärfer, kocht man alles gleich auf einmal auf erhält man einen milden Senf. 

Die Zubereitung ist einfach. Alles mörsern, mit Salz, Knoblauch, Essig und Honig in einen Topf (ich halte mir 100g gelben Senf zurück) und mit Guinness aufgießen, dann langsam auf kleiner Flamme einkochen. Immer wieder etwas aufgießen, bis die Körner leicht weich geworden sind, hier muss man je nach Menge rund 2-3 Stunden rechnen. Es darf nie zu fest werden, und muss gut gerührt werden damit die Masse nicht anbrennt. Dann den Rest gelben Senf dazu und schnell in sauber ausgekochte Gläser abfüllen (ich verwende eher kleine Gläser). Als Abschluss einen kleine Schuss Stout  ins Glas. Es darf aber auch ein Schuss Whiskey sein… 😉

Dann – warten. Der Senf sollte mindestens 4 Wochen reifen, erst dann entfaltet sich der Geschmack voll. 

Sauber eingemacht (beim Einfüllen immer darauf achten dass der Glasrand sauber bleibt) und kühl gelagert hält sich Senf praktisch ewig, ich hab neulich erst ein Glas von 2005 aufgemacht – immer noch köstlich. 

Spaziergänge, Erdweis und Essen

Wie hab ich meine Geburtstagswoche sonst verbracht? Spaziergänge im Grünen, mit Regina, Lotte und Vater, wo wir auch trotz der schon herbstlichen Temperaturen gute Schopftintlinge gefunden haben (*schmatz*).

Dann ein bissi Wurzeln ausgraben bei Regina (erst halbfertig, dann war das Wetter nicht mehr auf unserer Seite).

Und noch mehr Essen. Kürbiszeit ist ja schließlich auch noch.

Geburtstagsfeier

Alle Jahre wieder – kommt nicht nur das Christkind sondern auch mein Geburtstag. Regina und Wolli haben mir fleissig bei den Vorbereitungen geholfen, und der Großteil des Trosses hat sich auf den Weg gemacht.

Am Markt in Gföhl hatten wir schon ein schönes Stück Schweinsbraten vorbestellt, und die Jausenträger-Brezen hab ich zu Knödel verarbeitet. Trotz Torten und diverser anderer Goodies – fast zu wenig ;-).

Wolli hat dann auch noch ein schönes Feuer im Hof gemacht, und des wurde ein schöner Abend und ein gemütliches Wochenende – inkl. einer kleinen Trossbesprechung für die Termine 2017.

Danke das Ihr euch die Zeit genommen habt.

Jagen und fangen in Garmanns

War wieder mal ein schönes Wochenende, zuerst am Fest in Purgstall, dann gab es reiche Beute hier im Waldviertel: selbst gefangene Fische vom Brunner in Gföhl, die auch gleich  auf der Feuerstelle gelandet sind, eine Maus die sich in die Badewanne verirrt hatte, etwas Holler, der jetzt der endlich reif ist – wir haben uns ausgetobt.

Wolfgang und Wendy waren auch wieder heroben und haben das schöne Wetter genossen.

Am Ende sah man nur noch die Trümmer rauchen 😉

Und die Braxn hat endlich einen gscheiten Stiel bekommen, jetzt muss ich nur mehr die Scheide fertig machen.

Bärlauch

Wenn ich heute so aus dem Fenster schaue glaube ich es gar nicht – kalt, Regen, in höheren Lagen Schnee.

Am Sonntag dagegen war es sonnig, und beim Spaziergang an der Ybbs war die Natur schon deutlich am Erwachen. Unzählige Schneeglöckchen, kleine blaue sternförmige Blumen die ich leider nicht kenne, sogar die ersten Veilchen wagen sich schon heraus.

Und: der Bärlauch ist da.

Also haben wir fleißig geerntet, und gestern in der Nacht habe ich dann ein Pesto produziert.

Die Zutaten sind einfach: Bärlauch, etwas Knoblauch, Salz, Pfeffer, Pinienkerne und Olivenöl. Alles klein gemacht bzw. im Mörser gestampft, in Gläser gefüllt, leicht erwärmt und verschlossen – fertig.  Wie bei allem Eingemachten: Obacht das die Glaskante sauber ist, dann hält es auch dicht.

Geburtstag in Garmanns

Es war ein tolles Fest. Mit so lieben Gästen macht es einfach Spass ein Wochenende zu verbringen. Und gegessen haben wir auch gut! Sehr  Kürbislastig am Samstag (aber es ist ja die Jahreszeit dazu).

Und den selbstgemachten Käse haben wir auch verkostet. Optisch vielleicht nicht so toll, aber der Geschmack ist sehr gut – und überraschend beim Kuhmilchkäse fast intensiver als beim Ziegenkäse.

Heute gab es dann noch gute Strudel, mit Faschiertem, Käse, Tomaten und Giersch statt Spinat. Die sind wieder mal sehr gut gelungen….