Alle Beiträge von Markus Pollack

Tross Jahrestreffen 2017 in Garmanns

Es wird langsam zur schönen Tradition dass wir das Trosstreffen in Garmanns machen. Und gefühlsmäßig gibt es immer mehr zu Essen. Naja, wir sind ja auch mehr geworden. Also mussten es heuer 2 Gänse werden, die Ilse und ich in Rohr geschoben haben. Dazu gab es diesmal die guten Erdäpfelknödel von der Gerlinde, viel Rotkraut, und Erbsenpüree (weil das bei den Schwaben sein muss, oder so 😉 ).

Vorher zum aufwärmen ein ordentliches Rindssupperl, und rundherum zum Ausfüllen der Ecken viel Süßes. Michaela hat ein Himbeertiramisu beigesteuert, von Nina kam die witzige Lagertorte, Hanne hat einen Apfelkuchen mitgebracht, und mit Ilse kam Ihre Geburtstagstorte mit. Also verhungert ist uns niemand. 

Nur zum Bogenschießen war es etwas zu ungemütlich draußen….

Garmanns – die Decke schließt sich

Woli was here, somit hatte ich Hilfe mit den Deckenplatten. Und – die Decke ist fast zu. Es fehlen nur mehr ein paar kleine Stücke wo ich mich spielen muss mit dem Zuschnitt. Na gut, abgekratzt und verspachtelt ist sie auch noch nicht – aber ich seh fast kein Styropor mehr, und die schwierigen Stücke wo die neue Lichtverkabelung rauskommt sind alle oben.

Als gute Papperl gabs ordentliche Linsen mit Speck vom Hofladen 😉

Garmanns – Ende Elektro, Anfang Decke

Bis auf ein paar Kleinigkeiten ist es erledigt: die neue Elektroverkabelung in der Wohnküche ist fertig, inklusive eines neuen Kabels über die künftige Abwasch. Meister Funkenflug hat auch schon die letzten Schalter für die Außenbeleuchtung installiert, und die Rohre hab ich jetzt in der Decke versenkt. 

Also ist gleich der Zeitpunkt für den nächsten Schritt gekommen – die Decke wieder zumachen. Alleine etwas mühsam, daher bin ich auch noch nicht allzu weit gekommen. Aber ich freu mich weil dann endlich nichts mehr von dem Styropor herunterbröselt….

Essen und Tierchen

Endlich konnte ich mein Geburtstagsessen nachholen. Es war ein wildes Wochenende, Gerhard, Michi, Ilse und Peter waren auch zu Besuch. Gegeben hat es tolle Rostbraten vom Markt, Erdäpfelpuffer und gegrillten Kürbis. War echt mal wieder ein Wochenende wie früher. 

Abgesehen vom üblichen Katerchen, der sich diesmal als Rückenschläfer präsentiert, haben sich die Feuersalamander auf der Terrasse ausgetobt. Zwei sind es auf jeden Fall – aber wieviele es wirklich sind ist schwer zu sagen, auf jeden Fall bewege ich mich eher vorsichtig da sie es sogar auf die Fußdacke schaffen…

Garmanns – Elektro innen und außen

Viel hat sich getan in Garmanns. Auch wenn mich die Leuchte unten einige Nerven gekostet hat – die Außenbeleuchtung ist jetzt endlich komplett, wenn auch der Meister Funkenflug noch einen seltsamen Fehler finden muss (brennt oben eine Birne durch hat der Rest seltsame Aussetzer). Und zwei Funkschalter fehlen auch noch. 

Innen hab ich mich ausgetobt. Die komplette Verkabelung in der Decke ist neu, ich kann jetzt auch extra eine Lampe zuschalten wenn der Esstisch als Tafel aufgestellt ist. Vorzimmer, Küche, Terrasse – alles separat. 

Die Zusammenführung der Aktoren und Kabeln war eine Herausforderung – es wurde eine sehr große Dose, und ich war mir bis zum Schluss nicht sicher ob der Platz reichen würde. Weiters war ja da auch die Frage: was von der Verkabelung ist Altlast und kann weg, was ist trotzdem noch nötig? Als ich das erste Mal die Sicherung wieder eingeschaltet hab war ich schon etwas angespannt. Aber es war ein ungewohnter Moment – es hat alles auf Anhieb funktioniert. 

Die neuen Schalter zu programmieren und montieren war dann nur mehr eine lockere Kür. Ich habe auf Funkschalter gesetzt weil ich mir dadurch viele Meter Kabel – und noch mehr Meter Stemmarbeiten – gespart hab. 

Ein paar „Fein“arbeiten (im wörtlichen und übertragenen Sinne) fehlen noch damit alle neuen Kabelführungen ordentlich in der Decke verschwinden. Und über der Abwasch möchte ich auch noch eine separate Lichtleitung haben. Dann kann ich endlich anfangen die Decke wieder zu schließen…

E-Mobilität – der Hype

In meinem Freundeskreis gibt es Vertreter auf beiden Seiten: glühende Enthusiasten von elektrischen Autos – und Freunde die aus guten Gründen elektrische Autos völlig ablehnen. Mein schwieriger Standpunkt: beide haben teilweise recht. 

Weil: Politik,Medien und Industrie gehen wieder mal den völlig falschen Weg bei der Produkteinführung. Lernt niemand aus der Geschichte? Auch der Jüngeren? Das beste Beispiel ist die Energiesparlampe.

Warum schreib ich da Längen? Weil es das gleiche Problem ist. 

Die Energiesparlampe war noch nicht mal marktreif als schon verkündet wurde das konventionelle Glühbirnen verboten werden. Dementsprechend groß war der Widerstand, einerseits begannen Menschen alte Glühbirnen zu horten, andererseits liefen alle Sturm dagegen. Warum? Eine kurze Analyse

  • Etablierte Techniken funktionieren. Gerade bei neuen Technologien ist hier ein Wechsel schwierig vor allen wenn:
  • Die neue Technologie nicht funktioniert. Und am Anfang der Energiesparlampen waren das Neonröhren mit der Vorschalttechnik im Sockel. Und daher gab es den Zeitverlust beim Einschalten, die grelle Lichtfarbe,  und mit der versprochenen Haltbarkeit war es auch nicht weit. 
  • Sie kosten das 15fache des etablierten Systems
  • Daher war der erste Eindruck schon mal negativ. Schlechte Lichtfarben und Einschränkungen bei Lampenmaßen, Sockel etc rundeten das Bild ab. 

Inzwischen hat sich die Technik weiterentwickelt, die LED hat sich schon lange gegen die Neonlampen durchgesetzt. Wir können jede Lampenform in jeder Stärke, und Form herstellen. Dimmbar oder nicht, und bei weitem preiswerter. Jetzt ist also die Technologie  endlich dort wo sie brauchbar ist. 

Nur muss man jetzt die Menschen überzeugen die man anfangs verschreckt hat – was sehr aufwändig ist, und unnötig wäre hätte man gleich ein ausgereiftes Produkt auf den Markt gebracht – und nicht erst am Markt getestet was eigentlich geht. Aber vielleicht hat es das gebraucht damit die Entwicklung überhaupt weiter geht.  

Mit den E-Autos ist es aber leider genauso. 

Leistbarkeit, Akkus, Reichweite, Produktion, Versorgung, Infrastruktur, Entsorgung, Recycling – es gibt so viele Punkte die noch nicht passen,  die Lösungen sind noch nicht ausgereift. Trotzdem wird das Konzept mit Vehemenz auf den Konsumenten geworfen, mit Politik und Medien dahinter. 

Das ist nicht gut.

Das Auto, die persönliche Mobilität, ist auch eine heilige Kuh. Das wurde uns auch seit mehr als einem Jahrhundert eingetrichtert. So ein Wechsel kann nicht per Beschluss über den Köpfen der Menschen hinweg bewerkstelligt werden. Schon gar nicht wenn die Alternativen noch nicht tauglich sind.

Nehmen wir das Lampenbeispiel von oben: sobald die technische Reife da ist – braucht es keine Vorgaben mehr, dann läuft es von selbst. Dann ist auch die Infrastrutur so weit – hoffentlich.

Also redet uns nicht ein das wir jetzt alle auf E-Autos umsteigen müssen. Sobald es soweit ist, und die Industrie  die nötigen Produkte liefert, dann werden auch die Menschen die Lösungen akzeptieren. Hey, niemand stellt sich gegen ein emmissionsfreies Auto wenn es leistbar, ökologisch vertretbar und praktikabel ist. Bis dahin wird es Widerstand geben, und der ist auch völlig gerechtfertigt.

Günstig rasieren

Ich war ja auch dabei – zwei Klingen, drei Klingen, vier Klingen,  Lubra-Strip…und ich habe gelöhnt….

Auch so ein kleiner Wahnsinn, der dann als schlecht trennbarer Müll im Restmüll landet..

Ein Kostenvergleich: 

  • Gilette Fusion Pro Glide Rasierer 16,02
  • Ersatzklingen 8 Stück 19,95= 2,493/Stk (Stand Amazon 2017/09/15)

Ok, wie oft brauch ich die? Ich hab einen schwachen Bartwuchs, also würde ich sagen ca. 2 Wechsel/Monat. Und es steigert sich natürlich bei allen Menschen die stärkeren Bartwuchs haben. Aber bleiben wir mal hier…

Damit sind wir bei: 

  • Initialkosten 16,02
  • Jahreskosten: 59,84
  • Gesamt: 75,86

…..plus schwer entsorgbarem Restmüll

Nun nehmen wir einen neuen Rasierhobel von Mühle wie auf dem Bild, wenn wir das Ding auf dem Flohmarkt kaufen ist es natürlich weit biliger: 

  • Mühle Rasierhobel geschlossener Kamm: 39,95
  • Rasierklingen Astra Superior Platinum 100er Pack: 11,94 – und die haben natürlich 2 scharfe Seiten, benutze ich jetzt schon über ein Jahr weg. 

Damit sind wir bei: 

  • Initialkosten: 39,95
  • Jahreskosten: 2,83
  • Gesamt: 42,78

….plus reinem Metall als Restmüll. (y)

Aber das ist doch so primitiv und böse auf meiner armen Haut! – Stimmt. Wenn man anfängt auf das alte System umzustellen kann es zu leichten Hautreizungen kommen bis man sich an den neuen alten Rasierer gewöhnt hat. Ging mir genau so – und es gibt sich. Teilweise liegt es auch nur daran dass man den richtigen Winkel finden muss.

Hier gleich ein paar Tipps damit der Übergang leichter wird: 

  • Rasierer mit geschlossenem Kamm sind schonender bei schwachem Bartwuchs
  • Das gilt auch für Körperbehaarung – und für Frauen die hier mitlesen.
  • Bei starkem Bartwuchs oder seltenem Rasieren – also wenn Mann die Haare zwischendurch länger wachsen lässt sind offene Kämme besser, aber halt auch agressiver.
  • Zwischendurch die Klinge mit dem Strich (also nicht gegen die Klinge) über die Seife ziehen ersetzt jeden Lubrastrip.
  • Es geht auch ohne Rasierpinsel – aber ehrlich gesagt – ein guter ist auch noch eine einmalige Extrainvestition wert. 

Gutes und schlechtes Plastik

Plastik ist Buuhhh! Warum also noch einen Artikel darüber schreiben? Ist doch schon alles gesagt worden!

Plastik und Microplastik landet zerrieben in der Umwelt und kann nicht abgebaut werden (und wenn die Natur anfängt es abzubauen sollten wir uns Sorgen machen, ich finde die Entdeckung von Bakterien die genau das tun eher beunruhigend), riesige Müllhalden werden über die Flüsse ins Meer gespült, bilden dort Teppiche, töten Tiere….die Liste lieβe sich endlos fortsetzen.

Nur – Plastik begleitet uns ständig im Alltag. Unsere Geräte sind aus Plastik, Lampen, Möbel. Verpackungen – Plastik. Autos – viel Plastik. Elektroschalter, Kabel – Plastik. Kleidung – Plastik….ok, ich höre schon auf. Worauf ich hinaus will, wenn wir uns in unserem Leben umsehen, überall Plastik. Teils so in unser Leben integriert das es uns gar nicht auffällt was alles aus Plastik besteht. Aber wo können wir hier etwas vermeiden, und gibt es auch gutes Plastik?

Ein paar Ideen hab ich.

Im Büro sind mir vor allem Essensverpackungen aufgefallen. Unsere Mitarbeiter bestellen gerne Essen beim Lieferservice, Webrestaurant, Asiaten um die Ecke. Nach dem Essen ist der Kübel voll mit den typischen Plastikgefäβen, styroporgeschäumten Warmhaltebehälter…die können auch nicht wiederverwendet werden, Reinigung ist problematisch. Und natürlich, es ist günstig, einfach, bequem, und wenn das Restaurant dahinter gut ist schmeckt es auch. Und ja, ich hab auch meine Favoriten, und ja, ich mache das auch zeitweise. Aber wie davon wegkommen?

20170913_212253

Es ist eine Zeitfrage: schnell im Büro (oder am Abend zuhause) runterfuttern oder das Essen direkt im Lokal genieβen. Verdammte hektische Arbeitswelt. Aber nehmen wir uns Zeit zum Genieβen. Dann brauchen wir das Essen auch nicht lauwarm oder Microwellen-gewärmt in uns hineinschlingen. Wenn das irgendwie mit der Firma vereinbar ist – tut es.

Abends: selber kochen macht satt. Hier zählt für mich das Zeitargument nicht, höchstens die eigene Müdigkeit. Und mit etwas Planung können wir auch unser eigenes Essen ins Büro mitnehmen und aufwärmen ;-).

Und hier komme ich zum guten Plastik. 

Ich verteufle Plastik nicht an sich. Nur billige Einwegbehälter.  Selbst das billige Klumpert aus dem Supermarkt ist mir ein Greuel. Bricht, verzieht sich, ist schneller weggeworfen als es gebraucht wird.

Aber gute Behälter, stabil, dicht, leicht zu Reinigen – das ist was ganz Anderes. Nur – die kosten halt etwas mehr. Aber es lohnt sich. Nehmen wir Tupperware. Teilweise habe ich Stücke die noch von meiner Groβmutter stammen – und ich kriege immer noch Ersatzteile nach. Das nenn ich nachhaltig! Und die landen auch praktisch nicht im Müll, der Schwund über die Jahre ist eher im Freundeskreis zu suchen. 

20170913_212209

Für Getränke – und ich habe immer eine Flasche Wasser dabei, vor allem im Auto und im Sommer – gibt es Nalgene. Auch unkaputtbar (bis auf äuβerliche Kratzer), leicht und eine Investition für viele Jahr (erprobt). 

In beiden Fällen also ein „gutes“ Plastik nach meiner Definition weil es genau die Vorteile von Plastik hat – und nicht in kürzester Zeit auf dem Müll landet. Und: in beiden Fällen BPA-frei. Bisphenol A (Link zu Wikipedia) ist ein potentiell krebserregender Weichmacher und dem weiblichen Östrogen ähnlich, die Industrie rudert hier zwar schon zurück (es war aber sooo einfach) weil wir langsam darauf schauen und das Zeug meiden – bei billigen Produkten ist es trotzdem noch enthalten. 

Und sonst? Vieles können wir uns über gute Möbel ersparen, Stichwort beschichtete Platten. Darüber möchte ich aber einen eigenen Artikel schreiben, auch wie man zu guten Möbel kommt wenn man nur ein kleines Budget hat. 

Auch bei der Kleidung ist es einfach und gut…..aber auch ein eigenes Thema. Und Schuhe sollten nicht aus Plastik sein…..einfach weil es nicht notwendig ist….

Kurzfassung:

  • Essen gehen und genieβen
  • Selber kochen
  • Wenn Plastik – dann hochwertig